Gleich mehrere Premieren standen bei der 56. Westfalenfahrt, dem ersten Lauf der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft, über 4 Stunden auf der Nürburgring Nordschleife für das WGB Racingteam an. Zum Einen wurde das 1. Rennen mit dem neu aufgebauten BMW 325i E92 Coupe bestritten und zum Zweiten lieferte Martin Gaus seine Rennpremiere ab.
Nach kleineren Motorenproblemen im Training und einem dementsprechend schlechten 12. Startplatz in der Serienwagenklasse bis 2,5L Hubraum, gelang Startfahrer Daniel Sorg bereits in den beiden ersten Runden einige gute Überholmanöver und somit der Vorstoß auf den 8. Klassenrang. So gut ging es leider nicht weiter nach vorne, da durch Überrundungsmanöver der führenden Fahrzeuge das Verlassen der Ideallinie einige Male nötig wurde. So sammelten die Reifen ungewollt den Abrieb und Dreck neben der Ideallinie auf, was das Fahrverhalten sehr massiv verschlechterte. So war man gezwungen, den planmäßigen Boxenstop mit Wechsel auf Martin Gausvorzuziehen, um diesen mit frischeren Reifen auf die Strecke zu schicken.
Nach der Hektik der Startphase war nun etwas Ruhe ins Rennen gekommen, sodass sich Martin Gaus nun direkt gut zurechtfand und entsprechend gute Rundenzeiten ablieferte. Da durch die anfänglichen Probleme der Kontakt zur Spitze abgerissen war, entschied man sich für weitere Boxenstopps um das Rennen als Test zu nutzen und weiter an Fahrwerkseinstellungen zu arbeiten, was bei den teilweise verregneten Tests während der Saisonvorbereitung nicht möglich war.
Nachdem nun Benjamin Sorg das Steuer übernommen hatte, gelangen ihm auf der durch zahlreiche Ausfälle immer freier werdenden Strecke noch einige schnelle Runden, sodass die Bestzeit auf unter 10:20min gedrückt werden konnte. Mit dieser abschließenden Aufholjagd gelang dem WGB Racingteam noch die Verbesserung auf den 7. Platz und ein versöhnliches Ende. Nun stehen weitere Verbesserungen am Fahrwerk und den stark beanspruchten Bremsen an, die beim DMV 4 Std. Rennen am 18.4. auf einen besseren Verlauf hoffen lassen.













