Erster Sieg und erste Tabellenführung für Bugs Bunny im Z4

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„In der Klasse V5 kann man die Meisterschaft gewinnen“, das hatte Guido Wirtz (Köln), alias Bugs Bunny, noch vor dem Auftakt zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft 2009 gesagt. Entsprechend hoch motiviert ging das Team mit dem neu aufgebauten BMW Z4 ins Rennen – und gewann. Eine ganze Armada aus Z4 und M3 ließ Wirtz mit seinen Fahrerkollegen Andreas Weiland (Bad Vilbel) und Frank Bowkowsky (Mönchengladbach) mit über zwei Minuten hinter sich.

Das Rennwochenende gestaltete sich schon im Qualifying mehr als positiv für den giftgrünen Z4. Mit 9:38.345 Minuten holte sich das schnelle Trio die erste Poleposition der Saison. „Das Auto läuft richtig gut und die Mannschaft von Dieselspeed macht einen sehr guten Job“, lobte Wirtz das Team, dass sich um den BMW kümmert. Bevor irgendwelche Zweifel aufkommen: Trotz der Betreuung durch Dieselspeed, fährt der Z4 mit gewöhnlichem Benzin.

Beim Start zum Rennen galt es dann ganz schnell die Flucht nach vorne anzutreten. Hinter dem führenden BMW von Guido Wirtz und Co. begann kurz hinter der Startampel das Gerangel um die erste Kurve. Gleich zu fünft nebeneinander schossen die Konkurrenten auf die Spitzkehre der Mercedes-Arena zu. Ein BMW drehte sich sogar weg und drohte in der Streckenbegrenzung einzuschlagen, doch der Fahrer fing das Auto in einer spekatkulären Aktion noch ab. All das konnte sich Frank Borkowsky in Ruhe im Rückspiegel ansehen, während er anbremste und um die Ecke bog.

Die wilden Kämpfe hinter sich nutzte der Mönchengladbacher, um Stück für Stück die Führung auszubauen. Bereits beim ersten Boxenstopp nach acht Runden lag das Team mit knapp einer Minute in Front. Zwar wurde der Zwischenstand durch Tanken und Reifen wechseln durcheinander gewirbelt, doch nachdem alle zum Service gekommen waren, lag der Z4 von Bugs Bunny wieder in Front.

Auch bei den beiden anschließenden Stopps bot sich das gleiche Bild. Rätselraten gab es lediglich im Team bei der Frage nach dem Verbrauch. Bei 27 Rennrunden, die sich bereits nach einer Stunde ankündigen, hätte es mit dem Sprit gegen Rennende knapp werden können. „Wir haben die Möglichkeit problemlos 8 Runden zu fahren, damit kommen wir aber insgesamt auf 24 Umläufe. Dazu kommt auch noch die Einführungsrunde“, Guido Wirtz standen kleine Sorgenfalten im Gesicht. Vor allem, als kurz vor Rennende zwei generische Z4 zu einem so genannten Splash and Dash and die Box kamen.

Und die Sorgen waren durchaus berechtigt. Der grüne Z4 bog zwar als erster aus der Hohenrein-Schikane auf Start und Ziel und wurde als Klassensieger abgewinkt, jedoch zeigte sich schon Spritmangel durch Motoraussetzer. Da insgesamt 13 Gegner in der V5 antraten, sicherten sich Bugs Bunny, Andreas Weiland und Frank Borkowsky mit 9,62 Punkten die erste Tabellenführung der Saison. „Wir wollen bis zum Ende da oben stehen und die Meisterschaft gewinnen“, meinte Wirtz. Am 18. April hat er mit seiner Mannschaft die nächste Gelegenheit Punkte für den Titel zu sammeln.