Schon beim zweiten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring wurde ‚PS Profi‘ Jean-Pierre auf dem Nürburgring gesichtet. Er saß am Steuer des neuen Volkswagen Scirocco von mathilda racing, der beim Roll-out am 14. April erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde. „Ich habe JP auf der Motorshow in Essen kennengelernt“, sagt Teamchef Michael Paatz, „wir haben uns quasi gesucht und gefunden“. Schon bald verständigte man sich auf ein gemeinsames Projekt: Jean-Pierre Kraemer und Michael Paatz fahren gemeinsam mit den französischen Piloten Daniel Dupont und Fabrice Reicher das 24h-Rennen.
Zur Vorbereitung sind zwei Läufe in der SP3T-Klasse geplant, der Roll-out am 14. April und der 54. ADAC ACAS H&R Cup am kommenden Wochenende. „Ich freue mich riesig auf das Rennen“, sagt PS Profi JP. „Wir haben es beim Roll-out ruhig angehen lassen. Beim dritten Lauf wollen wir nun eine Schippe drauflegen.“ Schlecht war die Performance von Jean-Pierre keinesfalls. Am Ende stand eine gute Zwit von 9:52 Minuten zu Buche – bemerkenswert für einen Fronttriebler-Rookie. „Das war schon eine super Sache”, so der PS Profi, „Ich bin mit jeder Runde einen Tick schneller geworden. Das Auto liegt echt klasse, das Fahrwerk ist richtig gut.“
Interview mit Jean-Pierre Krämer
Jean Pierre, worin liegt die besondere Faszination des Nürburgrings?
Das Besondere für mich liegt in der Stimmung und dem Mythos der Nordschleife an sich. Das verfolgt mich seit Jahren und ich freue mich, dass ich jetzt hautnah dabei bin.
Wie schätzen Sie das Auto ein?
Ich denke, wir werden mit dem Auto sehr gut aufgestellt sein, weil wir stark auf Verlässlichkeit bauen, was bei einem 24h-Rennen am wichtigsten ist. Beim Start am letzten Wochenende in der VLN hat sich das Auto richtig gut angefühlt. Ich wurde mir jeder Runde sicherer. Und schneller!
Was halten Sie generell vom Scirocco?
Sexy und schnell. Das habe ich Michael schon auf der Motorshow gesagt. Über das Auto ist quasi der Kontakt zwischen uns entstanden.
Wie kamen Sie zum Rennsport?
Ich denke, dass es schon vom ersten Tag in mir war, ständig an meiner Linie zu arbeiten und zu versuchen immer und immer schneller zu werden, und durch den Beruf sind die Rennstrecken dazu gekommen.
Worin besteht der Unterschied zwischen einem getunten Auto und einem Rennwagen?
Oh, das ist ein großer Unterschied… Optik spielt beim Rennen keine große Rolle und viel Motorleistung heißt nicht gleich schnell. Man muss sie erst mal auf die Strecke bringen.
Haben Sie Erfahrungen mit dem Nürburgring? Wie schätzen Sie die Strecke ein?
Ich hab etwas Erfahrung auf der Nordschleife, und ich denke, dass ich während des Rennens noch viel dazu lernen werde.
Was sind Ihre Ziele für die 24h?
Ankommen und Spaß haben; und natürlich wollen wir in unserer Klasse eine gute Platzierung erreichen, klar. Wir fahren ja ein Rennen und keine Kaffeefahrt.
Wie sind Ihre weiteren Pläne als Moderator bei Sport1 ?
Oh, da ist im Moment viel in der Planung. Ihr seid mich noch nicht los…













