Mit intensiven Tests in Spanien und am Nürburgring bereitete sich Kissling Motorsport in den letzten Tagen auf die bevorstehende Saison der VLN Langstreckenmeisterschaft vor.
Wann immer man im Rahmen der VLN Test- und Einstellfahrten an der Box von Kissling Motorsport vorbei kam, sah man Zufriedenheit in den Gesichtern des gesamten Teams. Die harte Arbeit der letzten Wochen hatte sich gelohnt – die Astra OPC des Race Camps und das Schwesterfahrzeug der Fritzsche-Brüder lief nicht nur zuverlässig sondern auch sehr schnell.
Bereits Anfang März war Kissling Motorsport mit den schwarzen Race Camp-Rennern ins spanische Monte Blanco gefahren, um dort das Roll-Out durchzuführen. Abgesehen von anfänglichen Wetterkapriolen, liefen die Testfahrten in der Nähe von Sevilla äußerst zufriedenstellend, so dass die für den 17. März anberaumten Abstimmungsfahrten am Nürburgring kommen konnten.
Doch die Eifel zeigte sich von Ihrer berüchtigten Seite und machte aufgrund der anhaltenden Kälte und somit vereister Nordschleifen-Abschnitte einen Strich durch die Rechnung. Erst am Freitag vor den Test- und Einstellfahrten der VLN konnten die Opel aus Bad Münstereifel los auf die Strecke gelassen werden.
Ein straffes Testprogramm, sowohl mit den Race Camp-Rennfahrzeugen als auch mit dem Fritzsche-Astra, wurde in den folgenden zwei Tagen durchgezogen. Während die schwarzen Rennwagen des Sichtungsprogramms unter anderem von Volker Strycek und Stefan Kissling auf Herz und Nieren getestet wurden, ließen es sich Heinz-Otto und Jürgen Fritzsche natürlich nicht nehmen, ihren Astra selbst zu pilotieren. Der wiederum wurde über den Winter optisch und damit auch aerodynamisch auf den Stand der Race Camp-Fahrzeuge gebracht. Breit kommt das Fritzsche-Einsatzfahrzeug nun daher, mit maßgeblichem Einfluss auf das Fahrverhalten, wie Jürgen Fritzsche erklärt:
„Unser Auto hat dank der doch tiefgreifenden aerodynamischen Modifikationen nun weitaus mehr Anpressdruck. Das macht sich vor allem in den schnellen Kurvenpassagen deutlich bemerkbar. Der Astra liegt in diesen Bereichen ruhiger und schnellere Kurvengeschwindigkeiten sind so möglich.“
Für den ersten VLN-Lauf am 27. März sind bei Kissling nun alle Vorbereitungen getroffen – ab sofort kann die Saison los gehen!













